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NÖN Seisenegg 2015 

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APD Ybbstaler Seisenegg 2015


Brillante Technik und farbenreiche Klangpalette

Festival „Klangraum im Herbst“ zu Gast im Schloss Seisenegg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klangraum im Herbst 2015“ unter dem Motto „Trauer – Freude – Endlichkeit“ und der Intendanz von Thomas Bieber spielte am Sonntag, 27. September, das Arsio Piano Duo Werke von Brahms, Scelsi, Mozart und Chopin im Kulturzentrum Schloss Seisenegg.
Das historische Schloss bot eine romantische Kulisse für einen beeindruckenden Konzertabend mit dem Piano Duo Susanna Artzt & Manfred Wagner-Artzt. Das Instrument war kein moderner Konzertflügel, sondern ein „vorbildlich restaurierter“ (Thomas Bieber) alter Bösendorfer aus dem Jahre 1880. ...

Schloß Seisenegg
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Ein Abend voller Köstlichkeiten


Als wären alle gehörten Kostbarkeiten extra zum Saisonfinale beim Konzertzyklus der Internationalen Chopin-Gesellschaft in Wien geschaffen worden. ...

Susanna Artzt und Manfred Wagner-Artzt erweckten in trauter Zweisamkeit am Konzertpodium Mozarts Sonate KV 521 in C-Dur, für das Klavier vierhändig komponiert, zu wahrem Leben. Der prachtvolle Dialog im eröffnenden Allegro lebte von der Energie der beiden Musiker. Und brachte den Abend zu höchstem künstlerischen Niveau: Immer intensiver machte sich das herrliche Gefühl breit, all die Einfälle wären aus der schönen Laune des Moments entstanden.

Ganz im Dreivierteltakt daheim, lebten die op. 39 Walzer von Johannes Brahms abermals von dem Dialog der beiden Pianisten des Abends. So intensiv herzlich Susanna das eine Thema vorgab, so kraftvoll entgegnete Manfred jede weitergesponnene Idee – und vice versa. In drei (und weiter zugegebenen) der populären „Ungarischen Tänze“ lebte das Arsio Piano Duo das herrliche Miteinander zweier verwandter Künstlerseelen auf das köstlichste aus. Begeisterter Applaus hallte mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiederhören nach. © Daniel Wagner 2015 (Radio Stephansdom)
 

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In Robert Schumanns „Bilder aus Osten“ gingen die Ideen von Friedrich Rückerts Erzählungen nach dem Arabischen „Die Makamen des Hariri“ förmlich auf. Denn diese Lektüre inspirierte Schumann, ebenso wie die begeisterten Gäste des bis auf den letzten Platz besetzten Hallensalons im imperialen Rahmen.  Schuberts f-Moll Fantasie D 940, komponiert zu vier Händen, gelang dank der hinreißenden Interpretation des Pianistenpaares
als logischer Vorgänger von Chopins tänzerischer Perfektion. Ernst, aber dennoch belebend in jeder einzelnen Note – süßsauer, wie das Leben so spielt. Was für ein berührender Moment wurde das unglaublich intensive Largo!


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Als wunderbare Mischung aus Technik und Empfindung präsentierte sich das Konzert von Susanna Artzt und Manfred Wagner-Artzt, die sich als „Arsio Piano Duo“ zusammengeschlossen haben. ... Äußerst harmonisch, lebendig und mit Wärme vorgetragen, dann das vierhändige Spiel des Ehepaares bei Francis Poulenc „Sonata for piano four hands“, Igor Strawinskys „5 Easy Pieces“ und Johannes Brahms „16 Walzer op 39“.


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Brahms-Museum

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Internationale Chopin-Gesellschaft in Wien

Jubel für Chopin und Freunde

Quod erat demonstrandum: Tritt das Pianistenpaar Susanna und Manfred Wagner-Artzt bei der Chopin-Gesellschaft auf, ist Jubel vorprogrammiert.

... Einen weiteren Höhepunkt des Abends stellte das kammermusikalische Musizieren der Pianisten zu vier Händen dar: Wagner-Artzts ließen sich von Johannes Brahms‘ „Ungarischen Tänzen“ nicht zu simpler, oberflächlicher Phrasendresche verleiten. Hier regierte der nötige subtile Witz und es entstand in den drei Ausschnitten (in g-Moll, F-Dur und fis-Moll) eine spritzige Hommage (soweit bei Brahms vorhanden) an das Ungarnland.

Auch in Ludwig van Beethovens „Drei Märschen für Klavier zu vier Händen“ op.45 wurde, passend zur Ballsaison, getanzt, was das Zeug hielt. Nummer1 in C-Dur punktete mit delikaten Stimmwechseln, es entstand ein raffinierter Dialog zwischen Bass und Diskant...

Großes Bravo!


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... Susanna Artzt und Manfred Wagner-Artzt, nicht nur in Österreich als hervorragende Solisten und im Duo spielende Künstler wohlbekannt, setzten den Abend mit der "Klaviersonate zu vier Händen" KV 358 von W.A.Mozart fort. Wunderbare Lyrik, kontrapunktische Passagen, ein als Lied gesungenes Adagio und als Überraschung im Presto-Schluß unthematische Rhythmik, die verzauberte.

Auch Beethovens „Marsch op.45/3“ schritt mit kraftvollen, herrlichen Klängen durch den Saal und gab Zeugnis vom großartigen und fein aufeinander abgestimmten Zusammenspiel.

... Das Ehepaar Artzt war hervorragend, ließ jede Feinheit, jede leichte Fermate oder jeden dahinschwingenden Tanz in höchster Brillanz erklingen ..., und die Beifallsfreude war groß.

Helmut BATLINER


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Klassische Musikwelten

Musik von Beethoven und Mozart

Zum Serenadenkonzert ins Casineum Baden lud vergangenen Samstag das „Amt der NÖ Landesregierung“. Den zahlreich anwesenden Zuhörern ward hier ein musikalisch hochklassiges Geschenk gemacht. Susanna Artzt und Manfred Wagner-Artzt, die auch unter dem Namen „Arsio Piano Duo“ bekannt sind, lieferten mit ihrem vierhändigen Spiel am Flügel feingewebte Musikwelten aus Mozarts und Beethovens Kompositionen. Darbietungen, in denen man sich schwebend verlieren konnte.

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Kontakt: Pierre CHARRON
 2014charron@gmail.com

Zu den Webseiten:

Susanna Artzt

Manfred Wagner-Artzt